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Internationales Speedkriterium

Globale Beteiligung

Gross-Gerau galt bisher als der grösste Inline-Anlass in ganz Europa. Mit der 31. Austragung ist diese Bezeichnung überholt. Aufgrund der Teilnehmer aus Kolumbien, Mexiko, Neuseeland Australien, Amerika etc. darf mittlerweile von einem globalen Grossanlass gesprochen werden. Dementsprechend stark sind die Startfelder vertreten gewesen. Wer es geschafft hat, den Respekt vor dem rasant schnellen Fahren im Pulk abzulegen, der schaffte es auch, sich gut zu klassieren.

Aus regionaler Sicht hat sich Yannick Friedli aus Derendingen bereits sehr gut in Szene setzen können. Er hat sich keineswegs vor grossen Nationen versteckt und seine Schnelligkeit gepaart mit enormer Ausdauer zu seiner Stärke gemacht. Es erstaunt daher nicht, dass er im Punkterennen über 10'000 Meter nur haarscharf neben dem Podest vorbeigefahren ist (Rang 4). Mit Sicherheit darf mit ihm als Medaillenanwärter für die diesjährige Junioren EM in Belgien gerechnet werden. Nach einer mehrwöchigen Verletzungspause zeigte sich Fabian Gyr aus Zuchwil noch nicht auf dem Zenit seines Leistungsniveaus. Aber immerhin hat er bei den schnellen 300m-Meter-Läufen (Rang 8) und im 1500-Meter-Rennen (Rang 15) gezeigt, dass er zu den Sprintschnelleren gehört. Dies hat er auch zusammen mit Yannick und Roman Keel im Staffelrennen unter Beweis gestellt. Das Trio belegte am Schluss den undankbaren 4. Rang. Dies allerdings im Wissen, dass die Übergabe noch nicht richtig geklappt hat. Im übrigen sind die beiden Solothurner in einen Massensturz verwickelt worden, bei dem 20 Athleten zu Fall gekommen sind. Trotz blutender Wunden haben beiden das Rennen nach einem Unterbruch wieder aufgenommen und so den Kampfgeist unter Beweis gestellt.

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