Swiss Inline Cup St. Moritz

Sonniger Zugersee

Wer einmal im Engadin dabei war, kommt immer wieder
Beim World Inline Cup 2009 in St. Moritz schnelle Zeiten gelaufen

Beim World Inline Cup im Engadin ist die Marathondistanz wiederum unter einer Stunde zurückgelegt worden. Und dies, obwohl eher kühle Temperaturen geherrscht haben. Von Maloja nach S-chanf haben sich die beiden Führenden im Klassement bei den Speed Herren, Yann Guyader aus Frankreich und Diego Rosero aus Columbien nichts geschenkt. Joey Mantia (USA) machte den beiden einen Strich durch die Rechnung und gewann souverän dieses schnellste Rennen der Welt. Cecilia Baena aus Kolumbien hat als Seriensiegerin erneut zugeschlagen und den Schlussspurt für sich entscheiden können. Nadine Gloor klassierte sich mit Rang 11. als beste Schweizerin.

Die landschaftlich reizvolle Strecke führt durch das wunderschöne Engadin von Maloja nach S-chanf. Vorbei an Silser-See und Silvaplanasee geht es stetig bergab und kurz vor Celerina werden Tempi von 80 Stundenkilometern und mehr erreicht. Bei einigen haben nicht nur die Nerven, sondern auch die Skates geflattert. Trotzdem sind keine nennenswerten Zwischenfälle zu verzeichnen gewesen. Nur hinauf nach Pontresina galt einen kleinen Anstieg zu bewältigen. Dort ist das Rennen in seine entscheidende Phase getreten und der grosse Pulk begann sich zu formieren. Nach dem Wendepunkt ging es in rasanter Fahrt Richtung Ziel in S-chanf. Der Vorjahressieger Nicolas Iten aus Oberarth konnte für einmal seinem Namen als Alpentornado nicht gerecht werden. Sein gebrochener Arm erwies sich als Handicap. Zudem wurde er in aussichtsreicher Position kurz vor dem Zielsprint von den vielen Mitstreitern derart eingeklemmt, dass er den Triumpf vom letzten Jahr nicht mehr wiederholen konnte. Der Amerikaner Joey Mantia wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann in einer Zeit von 57.21 Minuten. Nadine Gloor aus Bubendorf verlor bei den Elite Damen lediglich fünf Sekunden auf die Tagessiegerin und Führende im Gesamtklassement, Cecilia Baena aus Kolumbien. Dies reichte zu einem sehr guten 11. Rang und unterstreicht auch gleich, wie dicht die Weltspitze zusammenliegt. Ein unvergessliches Rennerlebnis ist im Engadin zu Ende gegangen und die Teilnehmer konnten sich viele Geschichten über das Erlebte erzählen. Alle waren sich einig. Wer einmal im Engadin dabei war, der kommt immer wieder.

Fabian hat zum ersten Mal die gesamte Strecke zurückgelegt. Spassige Momente und hartumkämpfte Rennsituationen haben sich abgewechselt. Trotzallem ein Erlebnis. Tati hat einmal mehr den 1. Platz bei den U-14-Juniorinnen eingenommen und zeigt, was mit Freude am Sport erreicht werden kann.

Video von der SIC-Website über St. Moritz (klick hier)
Sämtliche Ranglisten unter http://services.datasport.com/2009/sic/sic04/
Siehe auch www.swiss-inline-cup.ch


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