Swiss Inline Cup Bodensee

Sonniger Bodensee

Nicolas Iten auf Rang 3 beim Swiss Inline Cup 2009 Bodensee
Eine erfolgreiche Saison aus Schweizer Sicht geht zu Ende

Beim Finale vom Swiss Inline Cup 2009 in Kreuzlingen sind die Entscheidungen in der Gesamtwertung über acht Etappen gefallen. Nicolas Iten aus Oberarth hat sich mit dem 3. Rang in der Tageswertung schlussendlich auf dem sensationellen 5. Platz in der Gesamtwertung klassiert. Auf dem 10. Schlussrang findet sich mit Severin Widmer aus Obergösgen ein weiterer Schweizer, der am heutigen Tag verletzungsbedingt nicht mittun konnte. Diese Ergebnisse stimmen für die Zukunft zuversichtlich und unterstreichen nach zwei Medaillen an der EM in Belgien, vier Medaillen an der WM der Masters in Italien und dem Vizeweltmeistertitel in China den Aufwärtstrend.

Selten lag vor der letzten Etappe der wichtigsten nationalen Rennserie so viel Spannung in der Luft. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren war offen, wer schlussendlich zu oberst auf dem Treppchen in der Gesamtwertung stehen wird. Das Finale des Swiss Inline Cups war zugleich eine Premiere, da zum ersten Mal ein Rennen am Bodensee ausgetragen wurde. Viele Freizeitgeniesser auf deren Fahrrädern blieben an der technisch anspruchsvollen Rennstrecke stehen und verfolgten bei sommerlichen Temperaturen das Renngeschehen. Vor allem das Ziel-S bei einer Unterführung sorgte für Spektakel und wurde zum Publikumsmagneten. Nach 33 Rennkilometern und mit horrendem Tempo mussten diese engen Kurven bewältigt werden, eh es auf die lange Zielgerade zuging. Nicolas Iten aus Oberarth bestimmte von Beginn weg das Renngeschehen und konnte lange Zeit mit einem Kontrahenten dem Feld davoneilen. Es wäre aber kaum ein Weltklassefeld, wenn dies so einfach geduldet worden wäre. Massimiliano Presti aus Italien und Alchin Benjamin aus Neuseeland schlossen kurz vor der Schlussentscheidung zum Duo auf. Als Quartett wurden die letzten Kilometer in Angriff genommen. Nicolas Iten zeigte eine klasse Kurventechnik und bewies auf der Zielgeraden, weshalb er zur absoluten Weltspitze gehört. Belohnt wurde der Sportstudent schlussendlich mit dem 3. Rang in der Tageswertung. Lange Zeit war er wegen einem Armbruch beeinträchtig und möglicherweise wäre sogar noch mehr als Rang 5 in der Gesamtwertung über acht Etappen möglich gewesen. Mit diesem Achtungserfolg von Iten, der in Rennes gar eine World-Inline-Cup-Etappe gewonnen hat, mit den beiden EM-Medaillen, dem Vizeweltmeistertitel über die Marathondistanz, mit drei Silber- und einer Bronzemedaille bei der WM der Masters geht für die Schweiz eine erfolgreiche Saison zu Ende, die für die Zukunft viel verspricht.

Siehe auch www.swiss-inline-cup.ch


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